Ausgewählt, herausgegeben und kommentiert von Niklaus Peter und Frank P. Bestebreurtje. Unter Mitarbeit von Andreas Urs Sommer. Ein Leben in Briefen: Im Spiegel von Franz Overbecks Korrespondenz wird eine historisch interessante Konstellation von Personen sichtbar: Treitschke, Nietzsche und sein Freundeskreis, Wagner, der Semitist de Lagarde, Theologen wie Harnack und Jülicher, um nur die wichtigsten zu nennen. Der biographische und der intellektuelle Weg, das menschliche und das geistige Profil Overbecks werden in einer Auswahl seiner Briefe erlebbar.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.08.2008
Rezensent Friedrich Wilhelm Graf nutzt seine wohlwollende Besprechung der "vorzüglichen" Edition der Briefe Franz Overbecks für eine umfangreiche Würdigung des Theologen. Anhand der Briefe zeichnet der Rezensent ein Bild Overbecks als redlichen Intellektuellen und als "Genie der Freundschaft". Graf liest in den Briefen vom unablässigen Werben Overbecks für seinen Freund Nietzsche und von "elitärer Seelennähe" zu seiner Frau Ida. Die in der "ausgezeichneten" Einleitung der Herausgeber erwähnte Einsamkeit Franz Overbecks verwundert Friedrich Wilhelm Graf - habe der Theologe doch Korrespondenz mit 429 Leuten gepflegt.
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