Indonesien ist ein Staat mit 250 Millionen Einwohnern, die meisten von ihnen Muslime. Doch was wissen wir über die Geschichte, Kultur und Politik dieses big player in Südostasien, 2015 Gastland der Frankfurter Buchmesse? Diese leicht verständliche Einführung gibt Antworten. Garuda, das mythische Wappentier des Landes, symbolisiert Indonesiens Aufstieg zur drittgrößten Demokratie der Welt, die im 21. Jahrhundert ihren Weg zwischen Tradition und Moderne sucht. Der Philosoph, Politikberater und Jesuit Franz Magnis-Suseno lebt seit mehr als fünf Jahrzenten in Indonesien. Er beschreibt, welche schweren Erschütterungen dieses Land in seiner 70-jährigen Geschichte gemeistert hat, skizziert die 16 turbulenten Jahre nach dem Sturz von Diktator Suharto 1998 und stellt die Entwicklung Indonesiens in den Kontext seiner Geschichte und Kultur.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.2015
Für alle, die mehr über das moderne Indonesien erfahren wollen, ist dieses Buch ein Glücksfall verspricht Rezensent Arne Perras. Kaum ein deutschsprachiger Experte kennt sich in dem Vielvölkerstaat so gut aus wie der Autor Franz Magnis-Suseno, bemerkt der Kritiker, der hier nicht nur Einblicke in die einzelnen Phasen der neueren Geschichte oder in die javanische Kultur erhält, sondern auch nachliest, wie sich Indonesien nach 1998 als Demokratie festigte. Nicht zuletzt lobt der Kritiker die detailreiche Schilderung der interkulturellen und interreligiösen Differenzen des Landes, das die größte muslimische Bevölkerung der Welt hat.
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