Florian Jaenickes Kolumne gibt einen einzigartigen Einblick in das Leben mit einem mehrfach schwerstbehinderten Kind. Im Buch zur Kolumne beschreibt Jaenicke, wie sich das Leben mit einem Kind anfühlt, das nicht sprechen oder Augenkontakt halten kann. Eine Lektüre, die Perspektiven verschiebt -- und lehrt, was Glück bedeutet. Für Friedrich: die Beatles und Schweinsbraten. Für seine Eltern: die Liebe zu Friedrich.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.04.2020
Thorsten Schmitz ist tief gerührt von Florian Jaenickes Fotobuch über seinen schwer behinderten Sohn. Aufwühlend wie tröstlich scheint ihm die Geschichte des Kindes und seiner Eltern, gerade in diesen Zeiten. Wie das Leben unsere Pläne durchkreuzen kann, davon erzählen die Fotos und Texte des Bandes, meint er. Wunderbar findet Schmitz, dass Jaenicke seinen Sohn nicht "auf einen Befund" reduziert, sondern ihm beim Aufwachsen zusieht. Eine bezaubernde Liebeserklärung des Vaters an den Sohn, so Schmitz.
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