Klappentext
Welche Farbe hat das Universum? Wer an das All denkt, stellt sich unendliche schwarze Weiten vor. Tatsächlich ist der Weltraum ein unvorstellbar buntes Kaleidoskop. Dem menschlichen Auge bleibt dieser kosmische Regenbogen allerdings verborgen - um ihn sichtbar zu machen, braucht es ausgeklügelte Teleskope und die Augen der Astronomie. Florian Freistetter weiß, wie man sie scharfstellt! Er nimmt uns mit auf eine wilde Reise durch grüne Galaxien, zu orangen Zwergen und mitten hinein in die Farbwirbel schwarzer Löcher. Was verraten violette Planeten über den Ursprung des Lebens? Warum haben rote Planeten die Menschen immer wieder zu Mythen und Geschichten inspiriert? Und was hat das Universum mit Latte Macchiato zu tun?
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info)
Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 18.02.2026
Ein Buch, das neugierig macht, auch wenn es sein Thema nicht umfassend behandelt, hat Florian Freistetter laut Rezensent Volkart Wildermuth geschrieben. Der Astronom Freistetter beschäftigt sich darin mit den Farben des Universums, wobei jeder Farbe ein eigener Abschnitt gewidmet ist. Man lernt also zum Beispiel manches darüber, warum der Mars als ein roter Planet gilt (er hat eine rostige Oberfläche), aber auch, wie es zu den überwältigenden Farben der Hubble-Teleskop Bilder kommt: Manche Farben sind hier Fake, denn es gibt Daten, die man quasi "einfärben" muss, um Bilder für uns verständlich zu machen, lesen wir. Dabei entstehen auch lustige Kreationen, wie die Farbe "Cosmic Latte", verrät der Kritiker. Zwischendurch gibt es viele schöne Anekdoten, spannende Geschichten und Hintergrundinfos. Man sollte nicht erwarten, so Wildermuth, in diesem Buch einen Überblick über die gesamte Disziplin der Astronomie zu erhalten. Aber als Einstieg in ein faszinierendes Feld, so das positive Fazit, taugt es allemal.
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