Felix Hoffmann, Ulli Schubert

Hooligan

(Ab 12 Jahre)
Arena Verlag, Würzburg 2000
ISBN 9783401050904
gebunden, 151 Seiten, 10,12 EUR

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.06.2000

Rene Hofmann und der Rezensent mit dem Kürzel "bud" besprechen vier Fußballbücher für Jugendliche.
1.) Ulli Schubert / Felix Hoffmann: "Hooligan" (Arena Verlag)
"Eigentlich erzählen sie eine gute Geschichte", lobt Rene Hofmann die Autoren dieses Bandes, leider jedoch tun sie dies seiner Ansicht nach "ein wenig schlampig". Die Dialoge erscheinen dem Rezensenten bisweilen allzu primitiv und die Witze scheinen ihm auch nicht gerade neu zu sein. Allerdings scheint ihm zu gefallen, dass die Autoren aufzeigen, wie schnell vergleichsweise unbedeutende Ereignisse zu einer Entladung ungehemmter Gewalt führen können
2.) Gerald Drews: "Titel, Tore & Triumphe" (Arena Verlag)
Trotz des knappen Umfangs erzählt der Autor nach Ansicht Rene Hofmanns hier "vieles (?), was man wissen muss, um beim Fußball mitreden zu können". Fußballhistorische Ereignisse gehören genau so dazu, wie Legenden. Dass auch ein Foto des Autors, bei dem er gemeinsam mit Franz Beckenbauer posiert, abgedruckt ist, findet Hofmann nicht schön, aber verzeihlich. Im Übrigen ist das Buch "auch für Mädchen geeignet", findet der Rezensent. 3.) Hugh Hornby (Text) / Andy Crawford (Fotos): "Fussball. Vom Boltzplatz zum Olympia-Stadion" (Gerstenberg Verlag)
Mit wenigen Worten bespricht "bud" dieses Buch, an dem er vor allem lobt, dass auf jeweils zwei Doppelseiten fußballrelevante Themen erläutert werden. Dabei sei die "optische Aufbereitung" so gut, dass es dazu anrege, "sich auch theoretisch" mit diesem Metier zu befassen.
4.) Manfred Mai: "Leselöwen Fussballgeschichten" (Loewe Verlag)
"Alltagsprobleme durch die Fußballbrille" bietet dieses Buch, so "bud". In wenigen Worten begeistert er sich spürbar für die kleinen Geschichten, in denen es beispielsweise um ein Mädchen geht, das sich Fußballschuhe wünscht. Dass "nicht für alle gleich eine Lösung gefunden wird", gehört für den Rezensenten zu den Stärken des Buches. Auch die witzigen Illustrationen gefallen ihm sehr.
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