Fausto und Felice Niccolini

The Houses and monuments of Pompeii

Cover: The Houses and monuments of Pompeii
Taschen Verlag, Köln 2016
ISBN 9783836556873
Gebunden, 408 Seiten, 150,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Valentin Kockel. Fausto und Felice Niccolini hatten sich zum Ziel gesetzt, erstmals umfassend alle Aspekte des Lebens in dieser antiken Stadt in Bildern zu dokumentieren, die in nur 24 Stunden vom katastrophalen Ausbruch des Vesuvs begraben und über 1.600 Jahre lang unter einem Aschemantel konserviert worden war. So entstanden Le case ed i monumenti di Pompei, die zwischen 1854 und 1896 in Neapel veröffentlicht wurden. Detaillierte Beschreibungen und über vierhundert Farblithografien vermitteln dem Betrachter einen umfassenden Eindruck Pompejis: In ihrem modernen Konzept konzentrieren sich die Brüder Niccolini nicht nur auf Veduten und Pläne der Stadt und der öffentlichen Gebäude, sondern vor allem auf die Wohnbauten, für die ein ganzheitliches Interesse besteht: ihre Ausmalung und die dort gefundenen Kunstwerke und Gegenstände des täglichen Gebrauchs werden erstmals in ihrem Kontext dargestellt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.12.2016

Bald nachdem im 18. Jahrhundert Ausgrabungen in den Vesuvstädten Pompeii und Herculaneum die ersten Werkzeuge, Krüge, Töpfe und Pfannen aber auch Wandbilder und Statuen zutage förderten, stieg das Interesse an Abbildungen der erhaltenen Kunstgegenstände aus dem 1. Jahrhundert nach Christus enorm an, erklärt Rezensent Tilman Spreckelsen. Es wurden Tafelwerke erstellt, die sich wegen der aufwendigen Gestaltung allerdings nur wohlhabende Bürger leisten konnten, weiß der Rezensent. Eines der opulentesten und wichtigsten dieser Werke war das der Brüder Fausto und Felice Niccolini, erfahren wir, das 1896 erstmals veröffentlicht wurde, jedoch nur in sehr kleiner Auflage. Nun ist es erneut aufgelegt worden und zwar in einer Gestaltung, mit "herrlich schweren Seiten", intensiven Farben und einem wunderbaren Umschlag, die Spreckelsen ohne Zögern "exzellent" nennt.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.11.2016

Rezensent Bernd Graff freut sich über die Wiederauflage des Monumentalbandes von Fausto und Felice Niccolini mit den mehr als 400 farbigen Lithografien von Gebäuden, Interieurs, Kunstwerken, Alltagsgegenständen und imaginierten Szenen des Lebens aus Pompeji. Die Genauigkeit und die Vielfalt der abgebildeten Motive beeindruckt Graff. Die einleitenden Essays zur Ausgrabungsgeschichte und ihren Protagonisten sowie zur Wirkungsgeschichte der pompejanischen Kunst auf die bildende Kunst von Picasso bis Segal findet der Rezensent lehrreich.
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