Fanny Morweiser

Un joli garcon

Roman
Cover: Un joli garcon
Diogenes Verlag, Zürich 2003
ISBN 9783257063370
Gebunden, 255 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Von einem Yuppie, der auszieht, ein Staranwalt zu werden - und mit Schmetterlingen zurückkommt: Ein junger Anwalt verliebt sich in ein altes Jugendstilhaus und seine schrullig-liebenswerten Bewohner - anstatt die lästigen Mieter zu vergraulen, wie das sein Auftraggeber möchte.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 24.05.2003

Böser Verriss! "Morweiser wird unverständlicherweise in Kritiken in Zusammenhang mit Klassikern dieses Genres gebracht, wie E.T.A. Hoffmann oder E.A. Poe", ärgert sich Bastienne Müller. Sie lässt kein gutes Haar an diesem in einem Münchner Haus angesiedelten Schauer-Roman. Dramaturgie und Aufbau der Geschichte gefallen ihr nicht, weil die Autorin zu oft von der Rahmenhandlung abschweife und so kein Spannungsbogen entstehen könne. Dazu stört sie sich an der klischeehaft-folkloristischen Darstellung des alternativen Milieus, in dem der Roman spielt. Und auch auf ganz grundsätzlicher Ebene versagt dieser Roman: "Die Integration von Schauerelementen in der Tradition des romantischen Kunstmärchens geht schief", schnaubt Müller. Sie hat nichts gutes zu sagen, aber empfiehlt diesen Roman weiter - und zwar an "eine Münchner Autorin", die "gerade darüber nachdenkt, für den besten ungeschriebenen Roman im Hinblick auf das Gemeinwohl einen Preis zu verleihen".
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