Was gehört eigentlich zu digitaler Mündigkeit? Ist es auch eine moralische Entscheidung, welche Software wir benutzen? Hat das Internet unsere Gesellschaft demokratischer gemacht? Wie sicher sind unsere Geräte? Was geschieht, wenn eine bösartige künstliche Intelligenz die Weltherrschaft an sich reißt? Und wie kann man angesichts des Ablenkungs- und Suchtpotenzials digitaler Techniken die Kontrolle über das eigene Leben bewahren? Fabian Geier und Sebastian Rosengrün beantworten genauso versiert wie unterhaltsam die wichtigsten Fragen rund um die Digitalisierung. Ihr Buch bietet eine kurzweilige Einführung in die technischen, gesellschaftlichen, politischen und ethischen Dimensionen unserer digitalen Lebenswelt - und lädt zugleich dazu ein, über sie auch philosophisch nachzudenken.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 14.07.2023
Philosophen und digitale Technik, kann das funktionieren? Ja, unbedingt, findet Rezensentin Vera Linß nach der Lektüre des Buchs von Fabian Geier und Sebastian Rosengrün. Die an der privaten Berliner "CODE University of Applied Science" angestellten Autoren behandeln, führt Linß aus, nicht nur Trendthemen wie KI, sondern widmen sich einer breiten Spannbreite an Problemstellungen. Unter anderem lernt die Rezensentin, dass das Eigentumsrecht an einem Smartphone nicht dasselbe ist wie der Besitz desselben und sieht sich mit der Frage konfrontiert, ob es ein Menschenrecht auf Digitalisierungsverzicht geben sollte. Einem strikten System folgten die Autoren dabei zwar nicht, aber letzten Endes mache gerade das die Sache interessant.
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