Mit einem Nachwort von Gloria Steinem. Aus dem Amerikanischen von Peter Staatsmann und Bettina Schültke. Das Buch ist eine kleine, kunstfertige Anregung zur weiblichen Selbsterkenntnis, eine liebevolle Aufforderung an alle Frauen, den eigenen Weg zur Lust zu finden. Alte Damen und Mädchen, Singles, Ehefrauen, Lesben, Professorinnen, Arbeiterinnen, Schauspielerinnen, Prostituierte wurden von der Autorin zu ihrer Vagina befragt. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Ausdrucksweisen geben dem Buch eine lebendige Vielfältigkeit. Witz und Leichtigkeit stehen neben Traurigem und Erschütterndem. Die Vagina-Monologe wurden zwei Jahre lang in einem New Yorker Off-Broadway-Theater gespielt.
Rezensent Ulrich Stock spricht das "V-Wort" täglich aus ohne zu erröten. Er kommt aus Bielefeld. Da ist das üblich, klärt er uns auf, im Gegensatz zu New York, wo es "piept, wenn der Name eines Geschlechtsteils fällt". Stock bemängelt den "Hauptsatz-Hauptsatz-Hauptsatz-Stil" der Autorin und stellt die These auf, dass "Eloquenz und Effizienz" keine Merkmale der vaginalen Sprache sind. Würden wir so nicht sagen. Diderots "Bijoux indiscrets" waren sogar noch mehr: effluierend, elektiv und, jawohl, auch efferveszierend (`Ach!...Ach!...Orgolio halt ein...du erschütterst mich zu sehr...`).
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