Eva Lohmann

Acht Wochen verrückt

Roman
Cover: Acht Wochen verrückt
Piper Verlag, München 2011
ISBN 9783492054393
Gebunden, 195 Seiten, 16,95 EUR

Klappentext

"Der Tag, an dem ich in die Klapse komme, ist ein Donnerstag" so beginnt Eva Lohmanns autobiografischer Roman: Ihre Heldin Mila ist müde, unendlich müde und traurig. Dabei ist sie noch keine dreißig. Aber der Job frisst sie auf, und der Sinn ihres Daseins ist ihr aus dem Blick geraten. Mit Depression und Burnout wird sie in eine psychosomatische Klinik eingewiesen, auch wenn das bei ihren ambitionierten Eltern alles andere als populär ist und nicht nur bei ihrem Freund eine gewisse Beängstigung auslöst. Denn niemand von denen, die an einen solchen Ort kommen, ist doch normal, oder? Aber wie verrückt ist Mila eigentlich? Und kann man unter lauter Kranken überhaupt den Weg zurück ins richtige Leben finden?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.06.2011

Dem gängigen, laienpsychologischen Bild des Burnout-Syndroms setzt das auch sprachlich, wie wir der Besprechung entnehmen, nicht gerade avancierte Romandebüt der Werbetexterin Eva Lohmann nichts entgegen, wie Anja Hirsch feststellen muss. Aber lernen kann sie doch etwas von der Lektüre. Etwa, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen und die kritischen Momente der eigenen Biografie eingehender zu betrachten. Die Sicht der 27-jährigen Mila, die in einer Psychiatrischen Abteilung landet, deren Wahrnehmung sich verfeinert und die schließlich die kaum sichtbaren Grenzlinien zwischen Verrücktheit und Normalität zu erkennen vermag, scheint der Rezensentin dafür eine gute Hilfestellung zu sein.
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