Kurz vor seinem Tod 1916 beschrieb Ernst Mach den enormen Einfluss, den die Entdeckung mechanischer Gesetzmäßigkeiten auf die zivilisatorische Entwicklung der Menschheit gehabt hat. Anhand zahlreicher Beispiele für die Konstruktion von Werkzeugen und ihren Gebrauch in prähistorischer Zeit und bei den sogenannten Naturvölkern lieferte Mach einen Beitrag zur Kultur- und Technikgeschichte, der auch heute noch lesenswert ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.02.2016
Rezensent Helmut Mayer freut sich, dass immerhin ein Band zum 100. Todestag von Ernst Mach erscheint. Die als photomechanischer Nachdruck vorliegende Schrift nimmt der Rezensent als Vorgeschichte zu Machs mechanischen Theorien. Skizzenhaft zwar, doch mit konkreten Beispielen und Zeichnungen des Sohnes angereichert, vermittelt der Text Mayer den werkzeughaften Umgang mit den Dingen als protomechanische Elementargeschichte. Dass der Band durch die Beschwörung von Kindheitserinnerungen zugleich Menschheitsgeschichte und Individualentwicklung parallel führt, scheint Mayer rührend.
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