Er ist traditionsbewusster Schlossherr, Dirigent, glühender Umweltschützer und Vater des zurückgetretenen Verteidigungsministers: Enoch zu Guttenberg. In diesem Buch gibt der Spross eines alten fränkischen Adelsgeschlechts erstmals ausführlich Einblick in sein musikalisches Credo, sein umweltpolitisches Engagement, seine Weltanschauung und sein Leben. Persönliche Farb- und Schwarzweiß-Aufnahmen von Markus Hurek sowie unbekannte Fotos aus dem Familienarchiv runden den Band ab.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.01.2012
Wer immer schon ein Coffee-Table-Book über Enoch zu Guttenberg haben wollte, kann ihn jetzt bekommen: Auf 174 Seiten zu 34,99 Euro plaudert Graf Enoch über seinen musikalischen Geschmack - Zwölftonmusik und wohl auch alles, was danach kommt, ist für ihn eine "Sackgasse menschlicher Hybris" - und über das, "was uns nicht gehört" (und vielleicht den Wald, der ihm dann doch wieder gehört) und was er als Mitbegründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz erhalten will. Und das, obwohl er sich auch als "schwermütiger Nihilist" bekennt. "Nach Manier einer Festschrift", wie die Rezensentin Sinem Derya Kilic sagt, wird der Band mit einigen Würdigungen Guttenbergs durch Kritiker abgeschlossen.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während…