Nach Jean Vautrin. Frisch aus dem Knast entlassen macht sich Frey auf den Weg alte Rechnungen zu begleichen. Sein einziges Motiv: Rache. Unerwartet kreuzt sich sein Weg mit Carape, einem chronisch erfolglosem Privatdetektiv, der gerade bei einer Verzweiflungstat seinem ehemaligem Kollegen Inspektor Kowalski über den Weg läuft. Dieser wiederum befindet sich auf der Fährte eines großen Falles, um endlich in seiner auslaufenden Karriere wieder Oberwasser zu bekommen. Aus unterschiedlichsten Gründen verschlägt es die drei Protagonisten getrennt voneinander auf die Autobahn Richtung Toulouse. Bevor sie ihr Ziel erreichen können, sorgt ein seltsames Ereignis für eine entscheidende Wendung in ihren Schicksalslinien...
Dieser Comic nach einem Roman von Jean Vautrin ist flott erzählt, versichert Rezensent Christoph Haas. Die Dialoge sind knackig und die Beziehungen zwischen den zahlreichen Protagonisten verwickelt, aber glaubwürdig. Ein echter Noir eben. Auch Emmanuel Moynots zeichnerische Umsetzung gefällt dem Rezensenten. Zwar erinnert Moynots Strich ihn immer noch unverkennbar an Jacques Tardi, aber anders als in den ebenfalls von Moynot illustrierten Malet-Krimis sieht Haas hier auch eine eigene Handschrift aufscheinen.
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