Von der archetypischen Darstellung des menschlichen Körpers in der Kunst bis zum Ideal der Schwulen: Dieser Band erzählt die Geschichte der männlichen Aktdarstellung an Hand von 50 Aufnahmen der bedeutendsten Fotografen des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Autor verfolgt die Entwicklung der Aktfotografie von ihren dokumentarischen Anfängen im 19. Jahrhundert über den Einfluss von Nacktkultur und Bodybuilding bis zur extremen Ästhetisierung des männlichen Körpers heute.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.08.2004
Die Moral des männlichen Aktes, so der "mau" zeichnende Rezensent, ist weiterhin ungeklärt, sollte aber nach Ansicht von Emmanuel Cooper gar nicht in Frage stehen. Dennoch habe Cooper einen Bilderkanon zusammengestellt, der auf klassische Muster und Standards zustrebt. Dicht gedrängt folgen bedeutende Fotografien aus zwei Jahrhunderten und machen nach Ansicht von "mau" vor allem deutlich: Stilprägender als etwa die fototechnische Entwicklung war "vor allem der Grad vorbewusster Befangenheit (...), und die kann sich auch in zur Schau gestellter Unbefangenheit zeigen." Und noch etwas: Kompositionsvarianten gibt es zur Genüge, Meisterwerke nur wenige.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…