Von der archetypischen Darstellung des menschlichen Körpers in der Kunst bis zum Ideal der Schwulen: Dieser Band erzählt die Geschichte der männlichen Aktdarstellung an Hand von 50 Aufnahmen der bedeutendsten Fotografen des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Autor verfolgt die Entwicklung der Aktfotografie von ihren dokumentarischen Anfängen im 19. Jahrhundert über den Einfluss von Nacktkultur und Bodybuilding bis zur extremen Ästhetisierung des männlichen Körpers heute.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.08.2004
Die Moral des männlichen Aktes, so der "mau" zeichnende Rezensent, ist weiterhin ungeklärt, sollte aber nach Ansicht von Emmanuel Cooper gar nicht in Frage stehen. Dennoch habe Cooper einen Bilderkanon zusammengestellt, der auf klassische Muster und Standards zustrebt. Dicht gedrängt folgen bedeutende Fotografien aus zwei Jahrhunderten und machen nach Ansicht von "mau" vor allem deutlich: Stilprägender als etwa die fototechnische Entwicklung war "vor allem der Grad vorbewusster Befangenheit (...), und die kann sich auch in zur Schau gestellter Unbefangenheit zeigen." Und noch etwas: Kompositionsvarianten gibt es zur Genüge, Meisterwerke nur wenige.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Das große Buch vom Gemüse Herausgegeben von Odette Teubner, Andreas Miessmer und Hans-Georg Levin. In diesem umfangreichem Band findet sich das Wichtigste über Gemüsearten, Anbaumethoden, Garmethoden…