In den vier Bänden schildert er seinen persönlichen und künstlerischen Werdegang von den handwerklichen Anfängen, seinem Leben in den großen künstlerischen Zentren München und Berlin, seinen alljährlichen Rückzügen in die geliebte Natur an die Nordsee bis zur Zeit der Verfemung und des Malverbots während der Nazizeit. Er schuf ein beeindruckendes Dokument der beginnenden Moderne in Deutschland undgleichzeitig ein Werk im Umfeld des literarischen Expressionismus, das diesen Mann in seiner ganzen Ambivalenz und kreativen Energie neu begreifen lässt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.06.2003
Die Erinnerungen von Emil Nolde sind nun zum sechsten Mal bei Dumont aufgelegt worden und nur durch einige Farbtafeln ergänzt worden, weiß Rezensent Hansjakob Meier. Für die Neuauflage hat er nur eine kritische Anmerkung: Sie habe zwar schöne Schutzumschläge, auf den Buchdeckeln und Buchrücken seien jedoch weder Titel noch Bandzahl vermerkt.
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