Eleonore Frey

Muster aus Hans

Ein Bericht
Cover: Muster aus Hans
Droschl Verlag, Graz 2009
ISBN 9783854207498
Gebunden, 120 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

»Hans ist anders als die anderen. Das sind die anderen auch. Es ist sein Anderssein, das anders ist.« So steht es am Beginn von Eleonore Freys "Muster aus Hans". Mit denselben Worten wäre auch das ganze Buch treffend charakterisiert. Jeder Satz, der diesen Eingangssätzen folgt, hält inhaltlich und stilistisch, was die ersten drei versprechen. Hans ist eine jener Gestalten, die auf Biegen und Brechen nicht in die geschäftige Welt der gewöhnlichen Menschen passen wollen. Massig, bärtig, stumm steht Hans immer im Weg, er ist einer jener von der Gesellschaft Ausgeschlossenen, die viele fürchten und mehr noch beschimpfen. Ihrem Namen und Alter von dreiunddreißig Jahren entsprechend ist die Figur durchaus als Exempel zu verstehen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.04.2009

Eingenommen ist Dorothea Dieckmann von diesem Buch Eleonore Freys über einen Hans, der anders ist als die anderen, kein Jedermann, und doch in uns allen steckt. Sie schätzt die Autorin für ihre "eigensinnigen Bücher über eigensinnige Figuren". Auch Hans scheint eine dieser Figuren zu sein, dies klingt jedenfalls in der Besprechung der Rezensentin an. In "Muster aus Hans" erzähle die Autorin vom Leben eines Mannes, der außerhalb seiner Träume ein "Fremdling in seiner eigenen Haut" (Frey) ist. Für Diekmann liest sich das Buch wie ein "Bericht vom Ungeheuren".
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