Herausgegeben von Bernard Plongeron. Deutsche Ausgabe bearbeitet von Thomas Bremer, Michael Fischer, Peter Hersche, Thoralf Klein, Winfried Müller, Bernhard Schneider und Heribert Smolinsky. Mit zahlreichen farbigen Tafeln und s/w-Abbildungen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 31.10.2001
Der 10. Band zur insgesamt 14-bändigen Geschichte des Christentums ist erschienen: Hauptsächlicher Autor ist der katholische Kleriker Bernard Plongeron. Der Rezensent Victor Conzemius setzt sich nicht nur kritisch mit dessen Sehweise der Zeit zwischen 1750 und 1830 auseinander, sondern auch mit dessen gestelzter Sprache und der Übersetzung ins Deutsche, die nach seiner Meinung nicht als ganz gelungen zu bezeichnen ist. Das Anliegen des Autors sei, "sowohl Brüche wie Kontinuitäten religiöser Entwicklung aufzuzeigen", wobei er "die reiche französische Forschung der letzten Jahrzehnte zum Siècle des Lumières und zu den abrupten Brüchen der Revolutionszeit" auswerte. Erstaunlich sei Plongerons (er ist Katholik) wohlwollende Haltung gegenüber dem Protestantismus, originell der abschließende Einbezug französischer Utopisten und polnischer Messianisten.
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