Aus dem Amerikanischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben - mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.10.2019
Rezensentin Catrin Lorch scheint alles andere als überzeugt von Delia Owens' Debüt. Der Mix aus nature writing, Lovestory, Entwicklungsroman und Krimi geht für sie nicht auf. Das liegt zum einen an dem schwülstigen Naturmädchen-Setting, das Owen entwirft, zum anderen aber gerade an der Unfähigkeit der Autorin, ihre Figur und die Natur lebendig zu beschreiben. Hinzu kommen schiefe Vergleiche und Ungereimtheiten, die Lorch irritieren, eine Leiche, sexuelle Anspielungen und ein reichlich unwahrscheinliches Gerichtsverfahren.
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