Deborah Levy

Ein eigenes Haus

Cover: Ein eigenes Haus
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2021
ISBN 9783455006032
Gebunden, 224 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Barbara Schaden. Wie wird und wie bleibt man die Hauptfigur des eigenen Lebens, und zwar als Frau? Was braucht es, um diese Rolle nicht nur auszufüllen, sondern darin auch ein erfülltes Leben zu führen? Was sollten wir "besitzen, worauf Anspruch erheben, was wegwerfen, was weitergeben"? Deborah Levy ist um die sechzig. Die großen Lebensstationen wie die Familiengründung, der Abschied von den eigenen Eltern, die Begleitung der Kinder hinaus ins Leben liegen hinter ihr. Aber was heißt das schon? Bleibt die große Frage nicht immer, was das Leben wert ist? Und wann steht man eigentlich "mitten" darin?

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 25.10.2021

Rezensentin Sonja Hartl lernt von der in London lebenden Deborah Levy, dass sich eine Schriftstellerin ihre Geschichte immer wieder neu erschreiben kann. Vor allem im Vergleich mit den früheren Romanen fällt der Rezensentin auf, wie Levy im dritten Teil ihrer Autobiografie feministisch-kritischer auf ihr eigenes Leben blickt. Das gefällt Hartl gut. Schön findet sie auch, dass für - die mittlerweile geschiedene - Levy ein Zuhause jetzt ein "sehr starker Raum" sein kann, wenn er einem nicht "vom Patriarchat vorgeschrieben" wird.
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