"My book Havana is just a superficial look, not a soul searching investigation, a quick impression of a place that is unique in it?s geographical position, being much closer to the United States of America than the space station. Both are places ordinary Americans cannot visit. To be one of the poorest nations on Earth, almost within spitting distance of the richest, makes the poverty of Cuba seem more extreme. Two countries with extreme ideologies; the small one proving that Communism does not work, the other proving that democratic paranoia does work if the power and the money are in place.? David Bailey
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.11.2006
Beim ersten Durchblättern hat dieser Kuba-Band des Modefotografen David Bailey den Rezensenten mit dem Kürzel Jakob Strobel y Serra nicht sonderlich angesprochen. Zu vieles schien ihm schon oft genug abgelichtet: die alten Buicks, die bröckelnden Che-Guevara-Poster, Zigarren rauchende Männer, lachende Kinder in Lumpen. Und als der Rezensent schon begann, an "Sinn und Nutzen" dieses Bandes zu zweifeln, stellte sich nach seinem Bekunden eine Veränderung ein: Von Bild zu Bild wurde er trauriger. Und so sieht er in dem Band ein Land ohne Hoffnung abgebildet, in dem vor allem die "bleierne Gewissheit" herrsche, dass sich auch morgen nichts ändert. "Bailey schminkt das Land en passant ab, ohne Pathos, ohne Moral, ohne Bedauern."
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