Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.07.2004
Rein äußerlich: Sehr beeindruckend. Offenbar nachgewogene 1,7 Kilo schwer. Ein Brocken, mit dem sich der Diogenes-Verlag zum Fünfzigsten selbst beschenkt. Kuriosum am Rande: Obwohl die ersten Veröffentlichungen 1952 erschienen, erfolgte der Eintrag ins Handelsregister - aus reiner Vergesslichkeit - erst 1954. Mit dem verspäteten Erscheinen hat es also durchaus seine Richtigkeit. Interessant, weil anekdotenreich findet der Rezensent (Kürzel "cav") den Band zwar schon, aber manche eher unerklärliche Wiederholung wird gerügt. Ein uneingeschränkter Genuss seien dagegen die Karikaturen, Fotos, Illustrationen und Zeichnungen, an denen das Geburtstagsselbstgeschenk überreich ist.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…