Clytus Gottwald

Neue Musik als spekulative Theologie

Religion und Avantgarde im 20. Jahrhundert
Cover: Neue Musik als spekulative Theologie
J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2003
ISBN 9783476019455
Gebunden, 178 Seiten, 49,95 EUR

Klappentext

Diese Untersuchung religiöser Werke bleibt einmal nicht bei der bloßen Katalogisierung stehen. An der Schnittstelle von Philosophie, Religion und Komposition arbeiten die Autoren jene umfassende Reflexivität heraus, durch die Neue Musik zur spekulativen Theologie wird. Das Spektrum des Buches reicht dabei von Strawinsky über Penderecki und Bernd Alois Zimmermann bis hin zu Lachenmann, Messiaen und Stockhausen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 16.07.2003

Andres Briner hat "Besonderes" erwartet und ist nicht enttäuscht worden: Schließlich sei Clytus Gottwald - "Musikforscher, Chorleiter und Komponist" - einer, der sowohl in der Welt der musikalischen Avantgarde als auch in der Theologie bewandert ist. "Dass die musikalische Moderne kaum je vom Begriff Religion her untersucht wird, ist Gottwalds Ausgangspunkt", und von dort, informiert Briner, bricht er auf, um sich in vergleichenden und Einzelstudien den relevanten Vertretern der Neuen Musik zu widmen. "Man staunt über die Fülle", konstatiert der Rezensent.

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