Claudia Klischat

Der eine schläft, der andere wacht

Roman
Cover: Der eine schläft, der andere wacht
C. H. Beck Verlag, München 2011
ISBN 9783406605420
Gebunden, 160 Seiten, 17,95 EUR

Klappentext

Claudia Klischats neuer Roman erzählt von einer mitten im Lauf gebremsten Liebe zweier Frauen. Sie sind aufs Land gezogen, in ein Dorf, in dem sie eine Bar betreiben, und finden allmählich ihren Platz in der Dorfgemeinschaft. Aber dann wird Bea von einem Tag auf den anderen krank, kehrt nicht mehr aus der Klinik zurück, und ihre Freundin, die Ich-Erzählerin, muss allein zurechtkommen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.06.2011

Sandra Kerschbaumer findet Claudia Klischats "hochemotionalen" Roman über die Trauer einer Frau, deren Freundin, eine Dichterin, unerwartet verstorben ist, recht durchwachsen. Sie berichtet, dass die Autorin Gedichte und Notizen der vor neun Jahren verstorbenen Schriftstellerin Beatrix Haustein in den Roman montiert hat. Und so liest sie das Werk auch als ein Requiem für eine Freundin. Dabei gibt es in ihren Augen durchaus überzeugende Passagen, etwa wenn die Autorin das Dorf und seine Bewohner, in das sich die beiden Frauen zurückgezogen hatten, darstellt. Allerdings hätte sie sich den Gefühlsausdruck weniger "prätentiös" gewünscht. Zudem missfällt ihr der "Beziehungsjargon", den die Autorin gelegentlich pflegt.
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