Christopher Paolini

Eragon

Das Vermächtnis der Drachenreiter
Cover: Eragon
C. Bertelsmann Verlag, München 2004
ISBN 9783570128039
Gebunden, 604 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Joannis Stefanidis. Als Eragon auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Doch plötzlich rührt sich der Stein. Feine Risse zeichnen sich auf seiner Oberfläche ab - ein Drachenjunges entschlüpft der Schale und es beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt. Über Nacht wird Eragon in eine schicksalhafte Welt voller Magie und Macht geworfen. Elfen, Zwerge und Monster bevölkern Alagaesia, dessen grenzenlos grausamer Herrscher das Volk unterjocht. Mit nichts als einem Schwert und den Ratschlägen seines Lehrmeisters stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse. An seiner Seite Saphira, der blaue Drache.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.11.2004

Das Alter des Autors wird durch das des Rezensenten noch unterboten: Paolini war nicht mal fünfzehn, als er seinen dicken Fantasy-Bestseller schrieb, und Fabian Müller ist gerade mal zwölf, doch er versteht es, lebhaft zu beschreiben und genau zu urteilen. Die Geschichte des Jungen Eragon, der einen blauen Drachen - den "letzten seiner Art" - zum Freund hat und ihn vor den Häschern des bösen Königs Galbatorix verstecken muss, hat ihm sehr gut gefallen. Doch was hat Galbatorix gegen Drachen? Er hat, schreibt Müller, vor allem etwas gegen Drachenreiter, denn die sind die größte Gefährdung seiner Macht. Er hatte sie eigentlich alle vernichtet, doch nun schickt Eragon sich an, in ihre Fußstapfen zu treten. Ein bisschen erinnert der Held an Harry Potter, meint Müller, doch sei er viel unabhängiger als der Zauberlehrling, und seine Geschichte nicht so bedrückend. Und "packend" erzählt! Es muss Spaß gemacht haben, sie zu schreiben, vermutet der Rezensent und kriegt richtig Lust, selber einen Roman zu schreiben.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 25.11.2004

Christopher Paolinis erster Roman "blitzt" aus den Reihen der Zauberbücher hervor, wie ein magisches Schwert aus einem "Berg gewöhnlicher Waffen", schwärmt Rezensentin Nina May. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Freundschaft zwischen einem Drachen und seinem menschlichen Gefährten, eine "rührende Verbindung" nicht zuletzt deshalb, weil das Fabelwesen - "ungewöhnlich genug" - ein Weibchen ist. Paolini hat die Rezensentin durch Wälder und Wüsten geführt und ihr eine Welt gezeigt, die sie nicht selten an "des Meisters Tolkien" Werk erinnert: bei der Kreation einer eigenen Sprache, der nicht endenden Reise und der "originellen Zeichnung" der Figuren bleibt der Autor jedoch nicht stehen. Er schildert vielmehr den manchmal schwierigen Schritt von der Kindheit in die Erwachsenenwelt und macht so seinen Protagonisten "zur idealen Identifikationsfigur" für jugendliche Leser, versichert die hingerisssene May.
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