Christoph Birnbaum

Die Pensionslüge

Warum der Staat seine Zusagen für Beamte nicht einhalten kann und warum uns das alle angeht
Cover: Die Pensionslüge
dtv, München 2012
ISBN 9783423249263
Kartoniert, 260 Seiten, 14,90 EUR

Klappentext

Richter, Lehrer, Polizisten und Soldaten haben im aktiven Dienst zwar nicht unbedingt ein hohes Netto-Einkommen. Doch während vielen Rentnern Altersarmut droht, ist das weitere Auskommen der Staatsdiener im Ruhestand gesichert. Dabei werden ihre Ansprüche in den nächsten Jahren geradezu explodieren. Bis 2040 kosten sie die Steuerzahler die unvorstellbare Summe von rund einer Billion Euro. Die Finanzkrise ist nichts dagegen! Doch während die Politik bis hin zum "Ehrensold" des Bundespräsidenten für den eigenen Ruhestand prächtig vorsorgt, haben Bund, Länder und Kommunen für ihre Staatsdiener keine oder nur eine völlig unzureichende Vorsorge getroffen hat. Schlimmer noch: Pensionen werden weiter durch neue Staatsschulden finanziert - auf Kosten nachwachsender Generationen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.01.2013

Wichtig findet Tilman Mayer diesen Warnschuss von Christoph Birnbaum, der den Blick von Griechenland zurück auf die drohende nationale Katastrophe lenkt. Das trotz erkannter demografischer Lage missachtete Missverhältnis von zu erwartenden Beamtenpensionen und Steuereinnahmen vermag der Autor dem erschrockenen Rezensenten mit aller Deutlichkeit und anhand einzelner Bundesländer darzustellen. Mit Lösungsvorschlägen, einem Versorgungsfonds und einer Pensionsgrenze etwa, kann der Autor den Rezensenten allerdings kaum beruhigen. Über Details und Akzentsetzungen des Buches, meint er, lässt sich streiten, das Signal aber hat Mayer gehört.
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