Ist die Architektur eine Kunst, obwohl Bauwerke meistens keine Kunstwerke sind? Was macht Bauwerke zu Kunstwerken und was bestimmt ihren ästhetischen Wert? Was ist spezifisch für unsere Erfahrung architektonischer Werke? In welcher Weise, wenn überhaupt, tragen Bauwerke Bedeutung? Was ist gemeint, wenn von der Identität von Bauwerken die Rede ist? Hat die Architektur eine ethische Funktion? Brauchen wir eine Ethik der Architektur? Die hier versammelten Aufsätze nehmen zu solchen Fragen Stellung. Der Band führt so anhand exemplarischer Positionen in die zeitgenössische Philosophie der Architektur ein. Neben phänomenologischen und hermeneutischen Auffassungen kommt insbesondere die analytische Architekturphilosophie zu Wort. Die meisten Beiträge liegen hier erstmals in deutscher ÜberSetzung vor oder wurden eigens für diesen Band geschrieben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2013
Antworten auf die Fragen, was einen Bau zum Kunstwerk macht, oder wie Architektur zu bewerten sei, erhält der Rezensent zwar nicht von den Autoren dieses Buche. Dennoch möchte Alexander Grau den von Christoph Baumberger herausgegebenen Sammelband Laien und Fachleuten gleichermaßen empfehlen, um Debatten zum Thema besser verfolgen zu können. Rüstzeug dafür bieten die Beiträge laut Baumberger allemal dadurch, dass sie die begriffliche Basis herstellen, wie etwa der in den Band aufgenommene Aufsatz von Roger Scruton über architektonische Erfahrung. Alltagsästehtik oder Kunst? Diese Frage umkreisen laut Rezensent weitere hier versammelte Texte und vermitteln kategoriale Grundlagen.
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