Die 16-jährige Malina hat sich nie groß für Religion interessiert, als sie sich in den türkischen Jungen Tarik verliebt. Die Besuche bei seiner Familie offenbaren ihr eine völlig neue Welt der Rituale, Traditionen und des Zusammenhalts. Der Islam gibt ihrem Leben eine ungekannte Tiefe und bei Malina entsteht der Wunsch, Muslima zu werden - auch als die Beziehung zu Tarik zerbricht. Doch ihr Umfeld reagiert mit Unverständnis und Ablehnung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.01.2016
Christiane Schlötzer ist nicht überzeugt von Christine Fehérs Versuch, Jugendlichen die Faszination für eine fremde Religion und den Vorgang der Konversion nahezubringen. Das neue Themenbuch der routinierten Autorin über ein Mädchen, das zum Islam konvertiert, meint Schlötzer, macht vor Kitsch nicht Halt und lässt Jugendliche wie altkluge Theologen die Unterschiede zwischen Christentum und Islam diskutieren. So legitim das Anliegen, findet Schlötzer, so misslungen die Umsetzung. Fehers Erweckungsliteratur mangelt es laut Rezensentin vor allem an der Aufforderung zum eigenständigen Denken der Leserin.
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