Die internationale Expansion der Unternehmen bringt Standort-entscheidungen mit sich. Fundierte Kenntnis dieser Entscheidungen ist wichtig für eine auf die Ansiedlung international mobiler Investitionen gerichtete Standortpolitik. Die Studie befasst sich mit den Inter-nationalisierungsstrategien multinationaler Unternehmen, insbesondere in den europäischen Ländern und deren Implikationen für den Standort Deutschland. Ausgangspunkt ist die These, dass die Internationalisierung zunehmend in Form von arbeitsteiligen Produktions- und Forschungsnetzwerken erfolgt. Die Studie untersucht die empirische Relevanz derartiger Netzwerkstrategien für die industrielle Produktion, für ausgewählte Dienstleistungen sowie für F&E. Die Studie richtet sich an Studenten, Dozenten und an Praktiker in Unternehmen, Verbänden und Politik.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 25.03.2002
Dieses Buch über den Wirtschaftsstandpunkt Deutschland ist nichts für ungeduldige Leser, meint Volker Wörl. Er bescheinigt den fünf Autoren, eine "hilfreiche Faktensammlung" vorgelegt zu haben, auf deren Grundlage eine Einschätzung des Standpunktes Deutschlands ohne "verallgemeinernde Aussagen" möglich sei. Der Rezensent weist auf die vier Wirtschaftsstrategien hin, mit deren Hilfe die Autoren eine Einordnung vornehmen und referiert ihre Vorschläge, wie der Wirtschaftsstandpunkt Deutschland zu stärken sei. Die Vorschläge seien zwar "nicht gerade neu", doch sei der "besondere Wert" der Studie ist in den vorgestellten "Fakten" zu finden, so der Rezensent zufrieden.
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