Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer. Was als jährlich stattfindende Innovationskonferenz in Kalifornien begann, ist mittlerweile zu einem globalen Phänomen geworden: TED Talks werden in Städten auf der ganzen Welt gehalten und im Internet frei zugänglich gemacht. Den Themen sind keine Grenzen gesetzt, einziges Kriterium: die Ideen müssen begeistern und inspirieren - und das in 18 Minuten. Anderson verfügt über einen immensen Erfahrungsschatz und weiß, was eine gute Rede gut macht. Und genau das verrät er in diesem Buch: - Wie entwickle ich eine Idee und spinne einen roten Faden? - Wie bereite ich mich vor: Schreibe ich ein Skript oder spreche ich frei? - Was ziehe ich an?- Und wie gehe ich mit Lampenfieber um?"
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.01.2017
Johan Schloemann bringt den ersten Teil des Buches von Chris Anderson lieber ganz schnell hinter sich. Das berufsoptimistische, "von paulinischem Pneuma und kapitalistischer Geschichtsphilosophie getragene" Gequatsche eines erfahrenen Präsentators geht ihm auf den Geist. Was im zweiten Teil folgt aber ergibt laut Schloemann durchaus so etwas wie einen nützlichen Rhetorik-Ratgeber für das quecksilbrige Medienzeitalter. Die konkreten Erfahrungen des Oxford-Gurus Anderson mit empfindlichen Mikros und klassischer Redekunst, den Unterschieden zwischen mündlicher und schriftlicher Vorbereitung oder mit dem einsamen Internet-Viewer, scheinen dem Rezensenten bedenkenswert.
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