China Mieville

Das Gleismeer

Roman
Cover: Das Gleismeer
Heyne Verlag, München 2015
ISBN 9783453315402
Taschenbuch, 400 Seiten, 13,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Eva Bauche-Eppers. Sham lebt in einer Welt, in der das freie Land zwischen den Städten eine gefährliche Wildnis ist. Nur die Züge verkehren auf einem dynamischen und sich ständig verändernden Schienennetz zwischen den Siedlungen. Als Sham auf einem der Züge, dem Medes, anheuert, beginnt das Abenteuer seines Lebens. Denn die Medes-Crew hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wesen zu jagen, die die Natur zu einer tödlichen Gefahr machen: Nager und Kleintiere von monsterartiger Größe. Sham ahnt nicht, auf was er sich einlässt …

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 31.01.2015

Wieland Freund steht dem "New Weird" in der Fantastik aufgeschlossen gegenüber. Froh darüber, dass Tolkien in China Miéville einen gegenwartstauglichen, urbaneren, komplexeren, politischeren, kritischeren und bunteren Nachfolger gefunden hat, fürchtet er nicht mal den großen Moldywarp. Der lauert zusammen mit Mullen und Blutkaninchen in Miévilles Postapokalypse, kann aber letztlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tolkien noch immer mitspielt. In diesem Text laut Freund in Form einer gelegentlich altertümelnden Sprache. Wobei der Rezensent nicht entscheiden kann, ob das noch Reverenz ist oder schon Ironie.
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