Aus dem Englischen von Eva Bauche-Eppers. Sham lebt in einer Welt, in der das freie Land zwischen den Städten eine gefährliche Wildnis ist. Nur die Züge verkehren auf einem dynamischen und sich ständig verändernden Schienennetz zwischen den Siedlungen. Als Sham auf einem der Züge, dem Medes, anheuert, beginnt das Abenteuer seines Lebens. Denn die Medes-Crew hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wesen zu jagen, die die Natur zu einer tödlichen Gefahr machen: Nager und Kleintiere von monsterartiger Größe. Sham ahnt nicht, auf was er sich einlässt …
Wieland Freund steht dem "New Weird" in der Fantastik aufgeschlossen gegenüber. Froh darüber, dass Tolkien in China Miéville einen gegenwartstauglichen, urbaneren, komplexeren, politischeren, kritischeren und bunteren Nachfolger gefunden hat, fürchtet er nicht mal den großen Moldywarp. Der lauert zusammen mit Mullen und Blutkaninchen in Miévilles Postapokalypse, kann aber letztlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tolkien noch immer mitspielt. In diesem Text laut Freund in Form einer gelegentlich altertümelnden Sprache. Wobei der Rezensent nicht entscheiden kann, ob das noch Reverenz ist oder schon Ironie.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…