Aus dem Englischen von Eva Bauche-Eppers. Sham lebt in einer Welt, in der das freie Land zwischen den Städten eine gefährliche Wildnis ist. Nur die Züge verkehren auf einem dynamischen und sich ständig verändernden Schienennetz zwischen den Siedlungen. Als Sham auf einem der Züge, dem Medes, anheuert, beginnt das Abenteuer seines Lebens. Denn die Medes-Crew hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wesen zu jagen, die die Natur zu einer tödlichen Gefahr machen: Nager und Kleintiere von monsterartiger Größe. Sham ahnt nicht, auf was er sich einlässt …
Wieland Freund steht dem "New Weird" in der Fantastik aufgeschlossen gegenüber. Froh darüber, dass Tolkien in China Miéville einen gegenwartstauglichen, urbaneren, komplexeren, politischeren, kritischeren und bunteren Nachfolger gefunden hat, fürchtet er nicht mal den großen Moldywarp. Der lauert zusammen mit Mullen und Blutkaninchen in Miévilles Postapokalypse, kann aber letztlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tolkien noch immer mitspielt. In diesem Text laut Freund in Form einer gelegentlich altertümelnden Sprache. Wobei der Rezensent nicht entscheiden kann, ob das noch Reverenz ist oder schon Ironie.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…