Mit 50 s/w-Illustrationen von Christopher Crump. Aus dem Englischen von Marie Rahn. Stephen hat eine Erbschaft gemacht. Aber von wem sollte ein Waisenjunge etwas erben? Beim Notar in London erfährt er nur das Nötigste: Sein Großonkel Theodore Lansbury hat ihm einen Landsitz hinterlassen, und Stephen soll ihn verwalten - allein. Als er das Anwesen findet, ist es umschlossen wie eine Festung. Nur das imposante Tor steht offen. Ist noch jemand hier? In den Tagebüchern seines Großonkels findet Stephen seine Vermutung bestätigt: Theodore hat nicht nur seltene Pflanzen und Tiere von einer Amazonas-Expedition mitgebracht, sondern auch einen Freund, der noch auf Lansbury Hall leben muss...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.05.2008
Rezensentin Anja Knabenhans schätzt die außergewöhnlich detailreiche Erzählung Charmian Husseys vorrangig wegen ihrer spannenden Handlung. Das Kinderbuch über einen britischen Waisenjungen, der überraschend einen Landsitz in Cornwall vererbt bekommt und nun dem Geheimnis dieses Grundstücks auf den Grund kommen will, besticht die Rezensentin auch durch die vielen eingebrachten "Wissenshäppchen" (über Botanik, Geografie, viktorianische Kleider u.a.). Weniger gefallen hat ihr allerdings das leicht Belehrende, gar Moralisierende, das sie in dieser seitenstarken Geschichte ausmacht.
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