Charles Simmons

Salzwasser

Roman
C. H. Beck Verlag, München 1999
ISBN 9783406452918
Gebunden, 136 Seiten, 17,50 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Susanne Hornfeck. "Im Sommer 1963 verliebte ich mich, und mein Vater ertrank." So beginnt die Erzählung über einen Sommer, an dessen Ende nichts mehr so ist wie zuvor. Wie jedes Jahr verbringt der fünfzehnjährige Michael die Ferien mit seinen Eltern am Atlantik. Doch diesmal gibt es eine Veränderung, denn in dem benachbarten Gästehaus zieht die verführerische Mrs. Mertz mit ihrer zwanzigjährigen Tochter Zina ein. In der Neuerzählung von Turgenjews Novelle "Erste Liebe" schildert Simmons den Verlust der kindlichen Unschuld, der die Verwirrungen der ersten Liebe begleitet. Den Hintergrund dazu bilden die Farben und Stimmungen eines Sommers am Meer

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 06.04.2000

Zu sagen, Martin Lüdke ist hingerissen von dem Buch, wäre glatt untertrieben. Er gerät in Ekstase, er schwärmt, er erlebt beim Lesen noch einmal die „Erste Liebe“, jene „erregende Zeit des innerlichen Bebens, des Erschauderns“. Das Buch steht seiner Vorlage, Turgenjews „Erste Liebe“ in nichts nach, so Lüdke: der Autor, ehemaliger Literaturredakteur der „New York Times Book Review“, hat die Vorlage weniger geändert als „überschrieben“. So ist aus dieser Geschichte des 19. Jahrhunderts eine „gegenwärtige Liebesgeschichte“ geworden, die auch beweist, was uns zur Literatur führt: „Das Verlangen nach Glück“.
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