Charles Beat Blankart

Öffentliche Finanzen in der Demokratie

Eine Einführung in die Finanzwissenschaft
Cover: Öffentliche Finanzen in der Demokratie
Franz Vahlen Verlag, München 2003
ISBN 9783800629862
Gebunden, 651 Seiten, 35,00 EUR

Klappentext

Bei dieser Neuauflage wurde durch umfangreiche Revisionen den Neuentwicklungen in Wissenschaft und Politik Rechnung getragen: Völlig neu geschrieben und auf den aktuellen Stand gebracht wurden die Kapitel über die Gewerbesteuer, über die Renten-und Krankenversicherung sowie über die ökonomische Theorie des Föderalismus. Das Lehrwerk behandelt die grundsätzlichen Probleme, die sich in der Finanzpolitik stellen, und zeigt fundiert und kompetent auf, wie verschiedene Institutionen funktionieren und welche Ergebnisse aus ihrer Anwendung zu erwarten sind. Für Dozenten und Studierende der Volkswirtschaftslehre.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.02.2004

Gründlich überarbeitet", lobt Hardy Bouillon, habe Carles Beat Blankart, das "schon nahezu klassische" Blankartsche Handbuch zu öffentlichen Finanzen für diese Neuauflage. Herausgekommen sei dabei außerdem, lobt der Rezensent weiter, "nicht nur ein aktualisiertes Lehrbuch", das die anstehenden Reformen im Rentensystem, im Gesundheits- und Gemeindefinanzwesen berücksichtige. Der Autor hat zudem einen vierten Teil geschrieben, der den föderalen Staat und seine Verfassung behandelt, und aufgenommen wurden zudem auch Betrachtungen zum Wählerverhalten, zum Verhältnis von wachsender Staatstätigkeit und Bürokratie, zur Gewerbesteuer und zur Unterscheidung von "Individualschuld, Kollektivschuld und Staatsbankrott". Für Bouillon steht jedenfalls fest: "Wer die Funktion des öffentlichen Finanzwesens in der Demokratie in all ihren Facetten verstehen will, wird bei Blankart bestens bedient." Und sollte es "wirksame Korrekturmechanismen für die mangelhaften Institutionen der Demokratie geben", schließt er, dann seien auch sie in der Tat dort zu suchen, wo Blankart sie vermutet: "im Föderalismus, in Elementen der Direktdemokratie und in einer strengeren Gewaltenteilung".