Alexander Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783895816451 Broschiert, 232 Seiten, 24,00
EUR
Klappentext
Aus dem Englischen von Katja Karau. Sadiq Khan ist seit 2016 Bürgermeister von London und ein engagierter Kämpfer für den Umweltschutz. Als er im Alter von 43 Jahren aufgrund der starken Luftverschmutzung in seiner Stadt an Asthma erkrankt, erkennt er die dringende Notwendigkeit, für eine sauberere Luft und damit gegen den Klimawandel zu kämpfen. In seinem Buch zeigt er Wege auf, wie man für Umwelt- und Klimaschutz die richtigen Weichen stellen kann, und benennt sieben Hindernisse, die es dafür zu überwinden gilt: Fatalismus, Apathie, Zynismus, Prioritätenverschiebung, Feindseligkeit, Kosten und Stillstand. Er erläutert, wie er diesen Herausforderungen in seiner Amtszeit begegnet ist, indem er beispielsweise die weltweit erste Ultraniedrigemissionszone (ULEZ) eingeführt, neue Radwege geschaffen, tausende Bäume gepflanzt und London zur ersten "Nationalpark-Stadt" gemacht hat. Eines seiner zentralen Themen ist dabei der unmittelbare Zusammenhang von sozialen, Umwelt- und Gesundheitsfragen. Khan betont, dass Maßnahmen für eine bessere Luftqualität nicht nur zum Klimaschutz beitragen, sondern vor allem auch unserer Gesundheit zugutekommen.
Saubere Luft in Städten sei ein Menschenrecht, erfährt Rezensentin Thekla Dannenberg bei der Lektüre dieses etwas oberflächlichen Buches des derzeitigen Londoner Bürgermeisters. Während seiner inzwischen zehnjährigen Amtsausführung hat Khan die Klimapolitik und darunter besonders die Bekämpfung der Luftverschmutzung in London - die Stadt, die den Begriff "Smog" geprägt hat - zu seinem Kernprogramm erklärt, resümiert die Kritikerin. In einer Mischform aus Anekdoten, persönlichen Erinnerungen und Überlegungen zur Politik blicke er in diesem Text auf seine Errungenschaften zurück und denke über die Zukunft klimagerechter Städte nach. Beachtlich findet Dannenberg, was der 2013 an Asthma Erkrankte mit seinen Emissionsgesetzen und dem Ausbau der Radwege in London alles verändert hat, obwohl sich seine Ausführungen für sie allzu oft in nichtssagenden Details verlieren. Auch wenn die Rezensentin von der Bedeutung von klimagerechten Städten überzeugt wird, bleibt der Blick des Textes merkwürdig eng: die Politik von ähnlich klimabedachten Städten wie Paris und Stockholm, wovon erstere eine direkte Inspiration für Khan war, kommt deutlich zu kurz, bemängelt Dannenberg.
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