Carlo Collodi, Roberto Innocenti

Pinocchio

Ab 6 Jahren
Cover: Pinocchio
Sauerländer Verlag, Düsseldorf 2005
ISBN 9783794160549
Gebunden, 192 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Überarbeitete Neuausgabe. Aus dem Italienischen von Hubert Bausch. Die Geschichte Pinocchios, der stets voller guter Vorsätze ist, sie aber immer wieder bricht und alle Warnungen der Erwachsenen in den Wind schlägt, ist 1883 erstmals in Buchform erschienen und zählt heute zu den Klassikern der Weltliteratur. Roberto Innocenti schuf mit seinen detailreichen Bildern, die Realität und Phantasie in den lebendigen italienischen Gassen und in der bezaubernden Landschaft der Toskana verbinden, ein Meisterwerk der Buchillustration. Die vorliegende komplett überarbeitete Ausgabe der Abenteuer des hölzernen Jungen vereint die vor über 25 Jahren entstandenen Illustrationen mit 15 neuen Bildern des Künstlers.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 01.03.2006

Eine neue Prachtausgabe von Carlo Collodis "Pinochio" hat Andrea Lüthi anzuzeigen. Die Geschichte um den "selbstsüchtigen Holzbengel", der sich in zahlreichen Abenteuern zu einem freundlichen Menschenknaben verwandelt, ist für Lüthi natürlich ein Klassiker, über dessen moralisch etwas altbackenen Unterton sie gern hinweg sieht. Die großformatigen Illustrationen von Roberto Innocenti hält sie für einen triftigen Grund, das Buch neu zu entdecken. Dass sie manchmal beklemmend, gar erschreckend erscheinen, möchte Lüthi ihnen nicht negativ anrechnen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 19.10.2005

In dieser Prachtausgabe des berühmten Kinderbuchklassikers beflügeln besonders die Illustrationen die Fantasie des Rezensenten Ludwig Harig. In den Illustrationen zu Carlo Collodis "Pinocchio" von Roberto Innocenti wird die Welt der aus Holz geschnitzten lebenden Puppe zum "monströsen Kleinstadtuniversum vergrößert", erklärt der Rezensent. Gerade aus diesem Paradox ergibt sich für den begeisterten Harig der besondere "Reiz" des Buches. Denn obgleich der Zeichner seine Szenerien überaus "realistisch" und bis in die "hinterste Ecke" einsehbar darstelle, ließen die Bilder das "Unergründliche des Realen" spüren und das "Mögliche wirklich werden", so der Rezensent fasziniert.