Mit Illustrationen von Carll Cneut. Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf.
Rosmarinchen hat genug davon, als Fee immer artig und wohl erzogen zu sein, schöne Kleider zu tragen und nur Gutes zu tun. Eines Tage erklärt sie bockig ihrer Mama, dass sie lieber eine Hexe sein will. Die Feenmama ist empört! Rosmarinchen verlässt nach einem Streit ihr Zuhause und haut ab in den Hexenwald, wo sie ein wildes Leben führt.
Doch schon bald hat sie doch Sehnsucht nach iherer Mama. Und auch die Feenmutter vermisst schon bald ihr wildes Hexenkind.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.02.2017
Karin Gruß kann der Geschichte um eine Fee, die viel lieber eine Hexe wäre, einiges abgewinnen. Sowohl inhaltlich, wo der Rezensentin die emanzipatorische Botschaft sehr zusagt, als auch grafisch: in Zeiten von "pinkfarbenen Lilli- und anderen Feen" sind die farbenfrohen Illustrationen von Carll Cneut für Gruß "eine wahre Augenweide". Dass am Ende auch die Feenmutter die Vorzüge des Hexendaseins kennen und schätzen lernt, macht für die Rezensentin den Lesespaß komplett.
Siri Hustvedt: Ghost Stories Aus dem Amerikanischen von Uli Aumüller und Grete Osterwald. Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster seiner Frau, er wolle ein Geist werden. Und das ist er für Siri Hustvedt… Kev Lambert: Möge uns die Freude bleiben Aus dem Französischen (Quebec) von Frank Weigand. In seinem neuen Roman beschreibt Kev Lambert den kometenhaften Aufstieg und Fall der Quebecer Stararchitektin Céline Wachowski:… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…