Suhrkamp Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783518475515 Broschiert, 352 Seiten, 18,00
EUR
Klappentext
Aus dem Schwedischen von Hanna Granz. Schweden, 1993. In einem abgelegenen Waldstück treibt eine junge Frau tot im Fluss. Ihr Kopf ist rasiert, sie ist ausgezehrt, Hämatome an Armen und Beinen weisen darauf hin, dass sie gefangen gehalten wurde. Doch auf ihre Identität gibt es keinerlei Hinweise. Kommissar Björling und seine Kollegin Johanna stehen vor der nahezu aussichtslosen Aufgabe, in dem schier endlosen Waldgebiet dem Mörder auf die Spur zu kommen. Dann verschwindet Björlings Tochter Malin während eines Campingausflugs spurlos. Sie ist alles, was Björling seit dem Tod seiner Frau am Leben hält, und sie ist im selben Alter wie die Tote im Fluss … Björling wird klar, dass das Verschwinden seiner Tochter und der Mord miteinander zusammenhängen. Doch Tag um Tag vergeht ohne eine Spur von Malin. Ein qualvoller Wettstreit mit der Zeit beginnt, der Björling weit in die Vergangenheit führt und ihn um den Verstand zu bringen droht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.07.2026
Als Kenner skandinavischer Krimis scheint Rezensent Stephan Opitz ein bisschen gelangweilt zu sein von Carl-Johan Vallgrens Roman. Die Geschichte um eine Wasserleiche, einen abgelegenen Hof, auf dem eine Sekte ihr Unwesen treibt, und einen Ermittler mit Familiensorgen findet er nicht schlecht, aber die Zutaten kennt er zur Genüge aus anderen Schwedenkrimis. Für Genre-Neulinge stellt das Buch allerdings einen guten Einstieg dar, räumt Opitz ein. Die wieder müssen sich leider mit einer Übersetzung mit Schwächen abfinden, meint der Kritiker recht kritisch und liefert prompt zwei Beispiele.
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