Mit Beiträgen von Eva Blimlinger, Reinhard Buchberger, Simon During und anderen. Die Jahrtausende alte Kunst der freundlichen Täuschung ist nach wie vor in der Lage, Massen zu bezaubern und in Staunen zu versetzen. Magier arbeiteten seit jeher mit einem begrenzten Arsenal an Tricks, die variiert und stets neu auf den jeweiligen Stand der Technik gebracht wurden. Ihre Vorstellungen erzählen von einem souveränen und zugleich poetischen Umgang mit Technik. Die Effekte ihrer Shows und Darbietungen schienen den Naturgesetzen nur scheinbar zu widersprechen, das Gegenteil ist der Fall: der Zauberkünstler täuscht, indem er sie besser anzuwenden vermag als sein Publikum. Eine Kooperation der Universität für angewandte Kunst Wien und der Wiener Stadt- und Landesbibliothek.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.04.2007
Michael Adrian hat sich bezaubern lassen von diesem Sammelband mit Aufsätzen zur Kultur- und Mediengeschichte der Zauberkunst. Verantwortlich dafür sind neben dem "schönen" Druck und einer "reichhaltigen" Bebilderung Texte, die dem Rezensenten die "doppeldeutige Stellung" der Zauberei zwischen Aufklärung und Gaukelei vergegenwärtigen. Adrian erfährt Bemerkenswertes ferner über die "soziale Position" dieses Berufsstandes und, in einem "pointierten Aufsatz" Robert Pfallers, über die vergangene wie die heutige Bedeutung eines "phantasmagorischen Elements der Kultur".
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