Bret Anthony Johnston

Justins Heimkehr

Roman
Cover: Justins Heimkehr
C. H. Beck Verlag, München 2017
ISBN 9783406697425
Gebunden, 420 Seiten, 21,95 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Sylvia Spatz. Vor vier Jahren ist Justin Campbell, damals 12 Jahre alt, entführt worden. Seine Eltern und sein Bruder, die nie aufgehört hatten, nach ihm zu suchen, haben unterschiedliche Wege gefunden, mit diesem Erlebnis umzugehen. Wege, die die Familie eher auseinanderdriften lassen. Da wird Justin wie durch ein Wunder ganz in der Nähe entdeckt und seinem Entführer entwunden - der inzwischen 16-Jährige kehrt in die Familie zurück. Aber ist der Wiedergefundene nicht doch verloren? Und was geschieht mit dem Täter, der vor Gericht gestellt wird und auf "nicht schuldig" plädieren will?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.01.2017

Wolfgang Schneider gefällt, dass in Bret Anthony Johnstons Roman um eine Kindesentführung einmal die Opfer im Mittelpunkt stehen. Dass der Autor nicht in Gewaltschilderungen schwelgt, sondern stattdessen psychologische Eindringlichkeit bietet und das durch das Verbrechen ausgelöste Familiendrama in einer texanischen Durchschnittsfamilie mit Diskretion anhand des Innenlebens der Figuren entfaltet, scheint Schneider ebenfalls bemerkenswert. Verkapselte Schuldgefühle und Hass werden so für den Rezensenten sicht-, der Horror und die Gewalt in suggestiven Andeutungen spürbar.
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