Herausgegeben von Bernd Heidenreich, Hans- Christof Kraus und Frank-Lothar Kroll. Mit 56 schwarz-weißen Abbildungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.2005
Einen "informativen Sammelband" über Bismarcks Leben und Nachleben im Geschichtsbild der Deutschen erblickt der "rab" zeichnende Rezensent in diesem Buch. Wie er berichtet, sind die Beiträge meistens der Außenpolitik Bismarcks sowie seinem eher berüchtigten Verhältnis zu Liberalen, Katholiken, Arbeiterbewegung, Süddeutschland und Frankfurt gewidmet. Neben den Beiträgen von Matthias Stickler über den Bismarck-Kult im Kaiserreich und den von Frank-Lothar Kroll über den "intellektuellen Bismarck" hebt er insbesondere den von Sönke Neitzels hervor, der die Konflikte des Reichsgründers mit der Generalität untersucht und einen Bogen bis zum Jahr 1938, als Hitler die Führung der Wehrmacht an sich riss.
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