Klappentext

Die Psychologin Agnes Willke führt ein wohlgeordnetes Leben als Dozentin an der Universität Bremen, bis sie einem sehr schönen und sehr verwahrlosten jungen Mann begegnet, der sie erstaunlich neue Wege gehen lässt. Er ist drogensüchtig, und um ihn zu retten, betreut sie ihn in einem Internat, der Schule für Callboys, ihrer Freundin. Stefan wird dort zu Agamemnon umbenannt und einer harten Ausbildung unterzogen, denn Lydia möchte perfekte Callboys ausbilden. Die Jungs werden unterrichtet in: Allgemeinbildung, Kommunikation, allgemeinen lebenspraktischen Kompetenzen wie Kochen oder Ordnung halten, Sport, Persönlichkeitsentwicklung und natürlich in Liebestechniken, von der zärtlichen Massage bis zum Gebrauch von Sextoys.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 06.09.2018

Rezensentin Ursula März hat Post bekommen: das selbstverlegte Buch von Bettina-Christin Lemke. Bei der Lektüre sind März zwei Dinge aufgefallen. Erstens: der Text ist viel zu klein und eng gedruckt, sodass ihr schon bald die Augen schmerzen. Und zweitens: Die Geschichte um ein Internat zur Ausbildung von Callboys verwirrt eher, als dass sie unterhält. Etwa mit einem Callboy-Anwärter namens Agamemnon, der zunächst mal das Kochen lernen muss. Merkwürdiges Buch, findet März. Merkwürdige Rezension, finden wir.
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