Dokumente zur Deutschlandpolitik. Mitarbeit: Alexander Fischer, Klaus Hildebrand und Hans-Peter Schwarz. Herausgegeben von Elke-Ursel Hammer, Michael Hollmann und Eberhard Kuhrt. Seit 1963 kaufte die Bundesregierung Gefangene frei, die in der DDR aus politischen Gründen zu Haftstrafen verurteilt worden waren. Hiermit verflochten waren die Zusammenführung getrennter Familien und der Agentenaustausch. Den unmittelbaren Kontakt vermieden die staatlichen Stellen, um den Umfang der Aktion und die erbrachten Gegenleistungen nicht öffentlich werden zu lassen. Tatsächlich war der Aufwand beträchtlich: Aus den Dokumenten geht hervor, dass zwischen 1963 und 1969 insgesamt 5015 Personen freigekauft wurden. Als Gegenleistung erhielt die DDR Warenlieferungen im Wert von etwa 226 Millionen D-Mark.
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