Beryl Bainbridge

Die Frau im gepunkteten Kleid

Roman
Cover: Die Frau im gepunkteten Kleid
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2012
ISBN 9783421045379
Gebunden, 236 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Andrea Ott. Im Sommer 68 macht sich die Engländerin Rose auf nach Amerika, in ihrem Gepäck ein gepunktetes Kleid und ein Ticket ohne Rückfahrkarte. Gemeinsam mit dem zwielichtigen Harold ist sie auf der Suche nach Dr. Wheeler, einer mysteriösen Gestalt aus ihrer Kindheit. Wie Bonny und Clyde ziehen sie kreuz und quer durch ein von Rassenunruhen geschütteltes Amerika, rechts und links türmen sich die Leichen bis sie schließlich im Ambassador Hotel in Los Angeles landen. Dort wartet Dr. Wheeler im Gefolge des Präsidentschaftskandidaten Robert Kennedy. Und dann fällt ein Schuss.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 17.07.2012

Ziemlich beeindruckt hat Rezensentin Renate Wiggershaus diese nachgelassene Novelle der britischen Autorin Beryl Bainbridge gelesen, die sie für ihre Lakonie ebenso lobt wie für ihre Präzision und Spannung. "Die Frau im gepunkteten Kleid" bezieht sich auf Berichte, denen zufolge eine Frau nach der Ermordung Robert Kennedys im Ambassador Hotel von Los Angeles gerufen haben soll "Wir haben ihn erschossen!". Bainbridge erzählt die Geschichte dieser Frau, die ihrem hartherzigen Elternhaus entflieht und sich mit einem Freund auf die Suche nach jenem Mann macht, der ihr einst so sehr geholfen, ihrem Freund dagegen alles Unglück der Welt gebracht hat. Eine fesselnde Road-Novel, die der Rezensentin die USA der sechziger Jahre mit all ihrer Gewalt und Wucht vor Augen führt.
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