Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.10.2003
Gieri Cavelty stellt fest, dass sich die 102 kurzen Texte, in denen der Schweizer Fernsehreporter über seinen beruflichen Werdegang, sein Eheleben und seinen "rechtschaffenen Lebenswandel" berichtet, bei "allen Paradoxien, Plattitüden und Prahlereien" wunderbar "flüssig" lesen lassen. Dabei stört sich Cavelty allerdings an der selbstgefälligen und besserwisserischen Art des Autors und kann nicht umhin, sich über die Schlichtheit mancher Feststellungen zu wundern. Trotzdem muss Cavelty am Ende einräumen, dass die Texte zumindest "eloquent" vorgetragen werden und "durchaus nicht unangenehm" zu lesen sind, was er Thurnheers Tätigkeit als Sportkommentator zurechnet.
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