Mit einem Geleitwort von Ulrich Gottstein. Deutsche Übersetzung von Helga Drews. Nie zuvor konnte die Medizin so viel Gutes tun wie heute - und nie zuvor hinterfragten so viele Patienten die schulmedizinische Therapie ihrer Ärzte. Liegt das daran, dass vielen Ärzten die Kunst des Heilens abhanden gekommen ist, die sehr viel mehr beinhaltet als diagnostische Skills und technisches Know-how? Heilkunst beruht vor allem auf einer gelungenen Arzt-Patienten-Beziehung. Bernard Lown propagiert ein neues Paradigma: Eine Medizin mit menschlichem Gesicht, in der das Verhältnis von Patient und Arzt ebenso wichtig ist wie das Beherrschen moderner medizinischer Technik.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.2002
Stephan Sahm kommt aus dem Schwärmen über dieses Buch des Arztes und Herzspezialisten gar nicht mehr heraus. Ein "Klassiker" schon jetzt , preist er das Werk, das sich an Ärzte, medizinisches Personal und Patienten gleichermaßen richtet. Der Rezensent fühlt sich "höchst instruktiv" in den Arbeitsalltag des Arztes eingeführt und er rühmt das Buch zudem als das "Beste", was es zur Medizindebatte unserer Tage zu lesen gibt. Dass der Autor seine Ansichten stets anhand von Patientengeschichten zum Ausdruck bringt, lobt Sahm als sehr anschaulich. Überhaupt preist er Lown als "begnadeten Erzähler", der nicht nur nüchtern und sachlich, sondern auch mit viel "Humor" zu argumentieren weiß. Beeindruckt informiert der Rezensent zudem vom Engagement des Autors in der Ärzteorganisation gegen den Atomkrieg sowie vom Einsatz für die Patienten, den er nicht zuletzt in diesem Buch eindrucksvoll belegt sieht.
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