Jesper Lier, 20, weiß nur noch eines: Er muss sein Leben ändern, und zwar radikal. Er erlebt eine turbulente Woche und eine wilde Odyssee durch das neue Berlin. Ein tragikomischer Roman über die Angst, wirklich die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Mit großer Enttäuschung hat Rezensentin Inge Kuttner Benedict Wells' zweiten Roman beiseite gelegt. Denn nach dessen großartigem Debüt vor einem Jahr hätte sie deutlich mehr als diese "Kleine-Jungs-Geschichten" von ihm erwartet. Das Buch erzähle vom Erwachsenwerden eines zwanzigjährigen Schriftstellers in Berlin. Aber vieles, das dabei unter die Haut gehen könne, geht aus Sicht der Rezensentin leider verloren, weil Wells sich immer in einen merkwürdig altbackenen "Jungston" zurückziehe. Bevor sie ihren Frust über das Buch zum Totalverriss vertieft, klappt die Rezensentin den Roman lieber gnädig zu, um auf Wells nächstes Buch zu warten.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…