Aus dem Englischen von Sascha Mattke. Elon Musk ist der da Vinci des 21. Jahrhunderts. Seine Firmengründungen lesen sich wie das Who's who der zukunftsträchtigsten Unternehmen der Welt. Alles, was dieser Mann anfasst, scheint zu Gold zu werden. Mit PayPal revolutionierte er das Zahlen im Internet, mit Tesla schreckte die Autoindustrie auf und sein Raumfahrtunternehmen SpaceX ist aktuell das weltweit einzige Unternehmen, das ein Raumschiff mit großer Nutzlast wieder auf die Erde zurückbringen kann. Das Buch erzählt Musks kometenhaften Aufstieg von seiner Flucht aus Südafrika mit 17 Jahren bis heute. Es ist die Geschichte eines der erfolgreichsten Querdenker der Welt. In einem Umfang wie noch kein Journalist zuvor hatte Ashlee Vance für diese Biografie exklusiven und direkten Zugang zu Elon Musk, seinem familiären Umfeld und persönlichen Freunden. Mit 16 Seiten exklusiven und persönlichen Bildern aus Elon Musks persönlichem Fotoalbum
Von der Marsrakete bis zum Rohrpostsystem für Menschen: Meike Laaff zeichnet anhand der Biografie über Elon Musk die bisherige Lebensgeschichte und die Motivationen des Technik-Pioniers bis hin zu seinen (allzu) visionären Ideen nach. Den Mythos um das gedemütigte, "hyperintelligente Klugscheißerkind", das zum arbeitswütigen Selfmademan mutiert, pflege auch der Techjournalist Vance in seinem Buch, befindet Laaff. Drei Jahre lang habe der Autor im Umfeld Musks recherchiert, stundenlange Interviews mit ihm geführt, weiß die Kritikerin zu berichten. Neben der Faszination für die Riesenprojekte ist aus ihrer Besprechung das Interesse an der Motivation des millionenschweren Unternehmers herauszulesen: Laut Vance sei das vor allem "Empathie für die gesamte Gattung Mensch", Laaff selbst entdeckt noch einen anderen Antrieb: Zukunftsangst.
Norbert Zähringer hat einen Verdacht: Vielleicht ist Elon Musk einfach nur einsam. Zu solchen Schlüssen verleitet ihn die Biografie von Ashlee Vance über den Multimilliardär mit Silicon-Valley-Sozialisation. Einmal, weil der Autor nicht viel über das Privatleben seiner Figur erzählt, dann, weil es im Buch immer wieder einerseits-andererseits heißt. Ist er nun ein Machtmonster ohne Mitgefühl oder doch eher ein Träumer? Der Rezensent hat jedenfalls Respekt davor, dass Musk den Geist von Paypal & Co in die Raumfahrt und die Autoindustrie getragen hat, wie er hier erfährt. Genau das macht den Mann einzigartig, meint Zähringer.
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