Nie zuvor ist der Versuch unternommen worden, die Geschichte der Religiosität im Mittelalter zu schreiben. Arnold Angenendt hat sich dieser Aufgabe angenommen und ein monumentales Werk verfaßt. Er entwirft ein umfassendes Bild der christlichen Vorstellungswelten, wobei er soziale, zivilisatorische und mentale Aspekte miteinbezieht. Sympathisches Verstehen ist der Grundzug dieser herausragenden Darstellung, nicht eine aufklärerische Verurteilung, sondern die "Aufklärung" des "finsteren" Mittelalters.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…