Nie zuvor ist der Versuch unternommen worden, die Geschichte der Religiosität im Mittelalter zu schreiben. Arnold Angenendt hat sich dieser Aufgabe angenommen und ein monumentales Werk verfaßt. Er entwirft ein umfassendes Bild der christlichen Vorstellungswelten, wobei er soziale, zivilisatorische und mentale Aspekte miteinbezieht. Sympathisches Verstehen ist der Grundzug dieser herausragenden Darstellung, nicht eine aufklärerische Verurteilung, sondern die "Aufklärung" des "finsteren" Mittelalters.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…