Niedrige Geburtenraten, unsichere Partnerschaften und prekäre Beschäftigung - mit diesen Entwicklungen sieht sich Deutschland seit den 1970er-Jahren konfrontiert. Doch welchen Einfluss haben Unsicherheiten in der Partnerschaft und im Erwerbsleben auf die Geburt des ersten und zweiten Kindes? Diese Studie zeigt zwei notwendige sozialpolitische Konsequenzen auf, um der negativen Geburtenentwicklung entgegenzuwirken: die rechtliche Gleichstellung von Ehe und nichtehelicher Lebensgemeinschaft und mehr Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.2018
Mona Jaeger empfiehlt allen Fans von mehr Kindern die Dissertation von Annina T. Hering. Die Erkundung unterschiedlicher Partnerschaftsmodelle und Beschäftigungsverhältnisse in ihrer Auswirkung auf den Kinderwunsch ergibt laut Jaeger einerseits nicht allzu Überraschendes (die Ehe fördert den Kinderwunsch, prekäre Beschäftigung eher nicht), bietet andererseits interessante Details, etwa zur Art der prekären Beschäftigung. Dass Hering nur recht wenige Empfehlungen für politische Gegenmaßnahmen anzubieten hat, findet Jaeger bedauerlich.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…